Die Klavierspielerin
Einer der meistdiskutierten deutschsprachigen Romane der letzten Zeit: Der Klavierlehrerin Erika Kohut, von ihrer Mutter zur Pianistin gedrillt, ist es nicht möglich, aus ihrer Isolation heraus eine sexuelle Identität zu finden. Unfähig, sich auf das Leben einzulassen, wird sie zur Voyeurin. Als einer ihrer Schüler mit ihr ein Liebesverhältnis anstrebt, erfährt sie, daß sie nur […]
Eine Liebe aus nichts
“So ist unsere Liebe, weil wir immer getrennt voneinander lebten und wegen der wechselseitigen Forderungen, die nie erfüllt wurden, nur wie eine Liebe von weither geblieben, so als sei es nur ein Einsammeln von Begegnungen und gemeinsamen Erlebnissen gewesen und nie ein Zusammensein.” Wie in einem Rondo, in traurigen und in komischen Variationen, kehrt in […]
Das überirdische Licht. Rückkehr nach New York
Im Winter 2005 reiste Barbara Honigmann nach New York. Unaufdringlich, persönlich und mit viel Witz berichtet sie von einem Aufenthalt zwischen Campus und Boheme, jüdischen “connections” und “communities”. Unversehens wird daraus eine Reise zurück nach Deutschland – in die Vergangenheit, in der Begegnung mit alten Berliner Freundinnen oder im Gespräch mit Verwandten, die vom Holocaust […]
Roman von einem Kinde. Sechs Erzählungen
Es fällt mir so schwer, in so vielen Welten zugleich zu leben, es fügt sich alles nicht zusammen. Ich denke oft, ob es Dir auch so geht?« In der als Brief verfaßten Titelgeschichte erzählt eine im Nachkriegsdeutschland geborene junge Frau und Jüdin aus ihrem Leben. Sie beschwört gemeinsam verbrachte Zeiten mit Freund Josef, reflektiert die […]
Beim Häuten der Zwiebel
Günter Grass erzählt von sich selbst. Vom Ende seiner Kindheit beim Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Vom Knaben in Uniform, der so gern zur U-Boot-Flotte möchte und sich hungernd in einem Kriegsgefangenenlager wiederfindet. Von dem jungen Mann, der sich den Künsten verschreibt, den Frauen hingibt und in Paris an der “Blechtrommel” arbeitet. Günter Grass erzählt von […]